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23.10.21 HSG Ermstal – TSV Grabenstetten 15:33

Nicht viel zu holen gab es für die Mädchen der C Jugend im Spiel gegen Grabenstetten. Die Ausgangslage war bereits aus der Tabelle ersichtlich: während die Spielgemeinschaft aus Urach und Dettingen bisher die Punkte gegen die hinter ihnen liegenden Teams gemacht hatte traten die Grabenstetterinnen als Tabellenführer an. Dass sie diesen Platz auch mit allen Mitteln verteidigen wollten, daran ließen sie von Anfang an keinen Zweifel: bereits nach 3 Minuten lagen die Gäste mit 3:0 vorne und die Heimmannschaft hatte dem auch in Folge wenig entgegenzusetzen. Ein schwungvoller und konzentrierter Angriff folgte dem anderen, klarer Zug zum Tor und konseqeuntes Bearbeiten der Abwehr waren die Markenzeichen, die Trainer und Grabenstätter Urgestein Rolf „Pikes“ Walter seiner Mannschaft eingeimpft hatte. Dem hatte das Team von Patrick Schnabel zu wenig entgegenzusetzen, so dass man mit 5:16 in die Pause ging. Etwas kraftvoller kehrte die Mannschaft zurück und erzielte in einer kleinen Serie 4 Tore, ohne jedoch den Gegner ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Immerhin konnte der 11 Tore Abstand in Halbzeit 2 lange Zeit gehalten werden, was angesichts der ersten 25 Minuten fast schon als Erfolg gewertet werden kann. Körperlich überlegen und auch als Mannschaft ein, zwei Schritte in der Entwicklung weiter fuhren die Grabenstetterinnen mit  einem deutlichen 15:33 Auswärtssieg auf die Alb zurück. Alles in allem ein gebrauchter Tag, der der jungen und aus vielen unterstützenden D-Jugendspielerinnen bestehenden Mannschaft gezeigt hat, dass in allen Mannschaftsteilen noch genügend Arbeit zu leisten ist.

Es spielten: Emma Haas, Anna-Lena Vischer, Marietta Deutschle, Celina Pereira Francisco, Ella Wüstner, Ronja Hustedt (4), Annamaria Gertrud Till (1), Lenonessa Hasani, Lilli Hiller, Julia Schnabel (3), Sophia Cameiro (2), Zara Karayazgan, Argjenda Lutolli (5)

Thriller im Ermstal: weibliche C-Jugend kämpft bis zum Umfallen und siegt hauchdünn

Nicht viel überlegen brauchte Trainer Patrick Schnabel im Vorfeld für die Aufstellung, stand ihm doch aufgrund zahlreicher Ausfälle nur eine Rumpfmannschaft zur Verfügung, die er um die Spielerinnen der D verstärken musste. Diese hatten doch immerhin 45 Minuten zum Luft holen, nachdem sie gerade noch die Farben der HSG -ebenfalls gegen die TB Neuffen -  hochhalten durften. So rechnete man sich im Ermstal nicht allzu viel aus gegen eine Neuffener Mannschaft, die komplett und frisch und vor allem überwiegend aus dem älteren Jahrgang bestand. Im Grunde wollte man sich ehrenvoll aus der Affäre ziehen. Doch man hatte damit die Rechnung ohne die 9 motivierten Wilden gemacht, denen man glücklicherweise davon wohl nichts gesagt hatte.

Furchtlos und ohne an der eigenen Kompetenz in Sachen Handball zu zweifeln stürzte sich das Team in das Spiel. Die ersten Minuten gehörten dem Gegner, doch nach 10 Minuten führte man mit 7:4. In die Pause rettete man noch einen knappen Vorsprung mit 11:10. Das Spiel wogte hin und her und nach 33 Minuten schien es so, als würde ein 2-Tore Vorsprung der Neuffener das Spiel nun endgültig zum Kippen bringen. Schnabel nahm eine Auszeit und unmittelbar danach wuchtete seine Tochter Julia 2 mal nacheinander zum 20:20 ein. Diese beiden Tore waren die letzte Brennstufe der Ermstäler Rakete, denn danach glaubte die Mannschaft unbeeindruckt  weiter fest an sich und ließ sich auch nicht von der Führung der Gäste 3 Minuten vor dem Ende schocken. Ronja Hustedt übernahm Verantwortung riskierte alles. Ausgleich 2 Minuten vor dem Ende. So hatte sie auch die Nerven, 90 Sekunden vor dem Ende das 22:21 zu werfen, das die Mannschaft nervenstark bis zur erlösenden Sirene verteidigte.

Unsere weibliche CJugend musste sich am Samstag, 9.10., mit den Mädchen 2 der HSG Owen-Lenningen messen. Nachdem das erste Saisonspiel in Weilheim deutlich verloren gegangen war, durfte man auf die Standortbestimmung gespannt sein. Beide Teams starteten verhalten und die Konzentration lag darauf, nicht sofort ins Hintertreffen zu geraten. So fiel auch das erste Tor der Begegnung, durch die stark spielende Ronja Hustedt, erst nach knapp 10 Minuten. Bis zur Halbzeit wanderte die Führung hin und her, so dass man mit einem 7:7 in die Kabine ging. Trainer Patrick Schnabel musste in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben, denn nur 5 Minuten nach Wiederanpfiff lag die HSG Ermstal mit 5 Toren vorne.
Nun lief es in allen Mannschaftsteilen: Torhüterin Lilli Hiller hielt alles was die starke und wache Abwehr zulassen musste. Gertrud Till schirmte die gegnerische Kreisläuferin engagiert ab, Argjenda Lotolli machte das Spiel schnell und variabel und erzielte dabei ebenso vier Tore wie Marietta Deuschle, die das eine ums andere Mal klug am Kreis anspielbar war und konsequent fast jedes Anspiel zum Torerfolg nutzte. Nicht zu halten war aber Ronja Haltstedt, die mit 10 Treffern die Matchwinnerin war. Hervorzuheben ist die mannschaftliche Geschlossenheit der 6 D und ebenso vieler echten C -Jugend Spielerinnen, die gezeigt haben, dass mit weiterem Engagement im Training noch mehr von diesem Team zu erwarten ist.