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HSG Ermstal feiert Derbysieg zum Saisonabschluss

 

Es war ein enges und in der zweiten Halbzeit sehr umkämpftes Derby zwischen der HSG Ermstal und dem TSV Grabenstetten am vergangenen Samstag. Am Ende gewann die HSG mit 28:26 und konnte somit einen positiven Eindruck vor den gut 200 anwesenden Zuschauern hinterlassen. So sah es am Anfang jedoch nicht aus.

Die Männer 1 der HSG kamen nur schwer in die Partie weswegen Wittenberg nach dem Treffer zum 4:5 für Grabenstetten die erste Auszeit nehmen musste (11. Min). Anschließend gelang es den Ermstalhandballern eine kleine Führung herauszuwerfen (9:7 in 22. Min), welche jedoch nicht bis zur Halbzeit bestand haben sollte. Mit 13:13 wurden die Seiten dann gewechselt.

Leider, aus Sicht der Fans der HSG, kamen die Gäste wieder frischer aus der Kabine und gaben das Tempo vor. Als jedoch die Härte auf Seiten der Gäste mehr und mehr zunahm, wurde der Kampfgeist der Ermstalhandballer um den stark aufspielenden Patrick Müller nun endlich geweckt. Es entwickelte sich die lang ersehnte Derbyatmosphäre, denn auch auf den Rängen lieferten sich die beiden Fan-Lager einen wahren Stimmungs-Kampf. Als Fabian Hail und im Anschluss Maxi Fritz zum 21:19 in der 44. Minute für die Ermstäler trafen, sah sich Grabenstetten zu einer Auszeit gezwungen. Diese sollte ihre Wirkung entfalten und so gelang es den Höllablitz in der Schlussphase erneut auszugleichen (24:24 in 54. Min). Doch die HSG war keineswegs gewillt die Punkte abzugeben und schaffte es durch pure Willenskraft sich wieder auf 27:25 abzusetzen. Grabenstetten sollte nochmals aufschließen, doch als erneut Patrick Müller zum 28:26 in der 60. Minute traf, war das Spiel endgültig entschieden.

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, D. Hail, P. Müller (6), Fritz (8), Brodbeck (5), Beck, Weinschenk, Bader (1), F. Hail (2), B. Müller (4/2), Dirr (2), Schmauder, M. Müller

Die Mannschaft feierte mit ihren Fans den Derbysieg über Grabenstetten und beendet die Spielzeit 2021/2022 final auf Platz 2, hinter dem EK Bernhausen. Einen Glückwunsch an dieser Stelle, dem verdienten Meister der Bezirksliga Esslingen Teck. Die Trainer, wie auch die Mannschaft möchten sich in aller Form bei der großartigen Unterstützung in dieser schwere und lagen Saison bei all ihren Sponsoren, Freunden, Fans, Sympathisanten und Unterstützern aller Art bedanken. Und auch wenn der Aufstieg denkbar knapp verpasst wurde, begeben sich die Männer 1 nun mit einem guten Gefühl in eine wohlverdiente Pause. Wir sehen uns spätestens im September – vielen Dank.

Eure M1

HSG Ermstal gewinnt in Neuffen

Nach bitteren Wochen für die HSG konnte vergangenen Samstag der Negativtrend gestoppt werden. Beim TB Neuffen präsentierten sich die Ermstalhandballer wieder solider und gewannen am Ende verdient mit 22:26.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnten die Handballer aus dem Ermstal wieder einen Sieg einfahren. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit (10:10) setzten sich die Männer im zweiten Durchgang langsam, aber sicher ab. Immer wieder konnte man Bälle des Gegners erobert werden und offensiv lief der Ball deutlich flüssiger als zuletzt. Besonders Maxi Fritz ist an dieser Stelle zu erwähnen, der mit 8 Toren bester Werfer der Gäste war. Auch ein kleiner Einbruch Mitte der zweiten Halbzeit konnte aufgefangen und überwunden werden, so dass am Ende ein Sieg im Derby gefeiert werden konnte.

Wittenberg nach dem Spiel: „Es war wichtig heute zu gewinnen. Ein Derbysieg ist immer etwas Besonderes!“.

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Hail (2), P. Müller (2), Fritz (8), Brodbeck (1), Beck (1), Weinschenk (2), Bader (3/2), B. Müller (2), Dirr (3), Schmauder (1), M. Müller (3)

TSV Weilheim vs. HSG Ermstal 33:30 (13:14)

Am vergangenen Samstag gastierte die HSG Ermstal beim TSV Weilheim. Nach der bitteren Niederlage vor Ostern gegen die HSG Ebersbach/Bünzwangen wollten die Männer von Coach Wittenberg die Chance auf den Aufstieg wahren und die dafür nötigen 2 Punkte aus Weilheim entführen. Zu Beginn des Spiels war es vor allem Leo Maginski der sein Tor vernagelte und so die Grundlage schaffte, damit die Gäste Minute um Minute ihren Vorsprung vergrößern konnten. Nachdem Benjamin Müller das 6:12 in Minute 19 für die Gäste erzielte nahm der TSV Weilheim die erste Auszeit. Diese führte leider zu einem Knick im Spiel der Ermstäler. In der Abwehr fehlte nunmehr die nötige Aggressivität und im Angriff tat man sich aufgrund der kurzen Deckung gegen Maximilian Fritz immer schwerer. So schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf 13:14.

Die zweite Hälfte eröffnete Lukas Bader per 7-Meter zum 13:15, welches bis zur 40. Minute das letzte Tor der HSG Ermstal sein sollte. Im Angriff taten sich die Gäste weiterhin schwer und wenn dann doch der Durchbruch gelang, scheiterte man vermehrt am Torwart der Hausherren. Dazu kamen äußerst unglückliche Pfiffe des Schiedsrichtergespanns, die bis dato eigentlich einen souveränen Auftritt aufs Parkett legten. So wandelte sich der 2-Tore-Vorspung in einen 3-Tore-Rückstand aus Sicht der Gäste. Diesem Rückstand rannten die Ermstalhandballer bis zum Ende des Spiels vergeblich hinterher. Weder die genommenen Auszeiten noch die verschiedenen taktischen Umstellungen, sowie mehrere Auswechselungen von Coach Jörg Wittenberg brachten die erhoffte Wende im Spiel.

Am Ende zeigte die Anzeigetafel einen verdienten Heimsieg für den TSV Weilheim und die zweite bittere Niederlage in Folge für die HSG Ermstal. Toptorschütze Bader fasste nach dem Spiel zusammen: „Jedem ist die Enttäuschung deutlich anzusehen, wir hatten uns viel vorgenommen, konnten jedoch unser Leistungsniveau heute über weite Strecken des Spiels nicht abrufen.“

Es spielten:
Maisch, Maginski – Hail (1), Müller, P., Templin (5), Fritz (4), Brodbeck (6), Beck, Weinschenk (2), Weber (2), Bader (6), Müller, B. (3), Dirr (1), Müller, M.

HSG Ermstal kassiert bittere Niederlage im Aufstiegsrennen

 

Der 12.04. war ein gebrauchter Dienstagabend für die Handballer der HSG Ermstal. Im harzfreien Ebersbach musste man sich mit 20:19 geschlagen geben, nachdem man das ganze Spiel geführt hatte.

Ohne das allseits so beliebte wie notwendige Haftmittel kamen die Ermstalhandballer gut in die Partie. Die Abwehr stand sicher und offensiv konnte man die sich ergebenden Chancen noch oft genug nutzen. Beim Stand von 2:6 in der 13. Minute war man voll auf Kurs und auch der Halbzeitstand von 8:11 ließ auf den gewünschten Spielverlauf hoffen. Jedoch scheiterte man schon in Halbzeit 1 auffallend oft am gegnerischen Torhüter bzw. daran, das Tor zu treffen.

Nach dem Wechsel steigerten sich die Ermstalhandballer zunächst. Besonders die Defensive sowie Ellinghaus waren nun heiß gelaufen. Als Michael Müller das 10:16 in der 41. Minute markierte, wähnte man sich bereits auf der Siegerstraße. Jedoch weit gefehlt. Den Männern von Wittenberg sollten in den letzten 19 Minuten nur noch drei Treffer gelingen. Schritt für Schritt wurde der Vorsprung verspielt. Bälle wurden reihenweise verworfen – das nötige Selbstvertrauen schien plötzlich zu fehlen – und das Momentum kippte schließlich. Als die Hausherren dann zum zweiten Mal in der Partie, nach dem Eröffnungstreffer zum 1:0, die Führung übernahmen glich das dem Endresultat von 20:19. Die HSG Ermstal hatte noch die Chance Punkte mitzunehmen, brachte den Ball aber einfach nicht mehr im Tor der Filstaler unter.

Wittenberg zum Spiel: „Das war schwere Kost. Wenn der Kopf kommt und du darüber nachdenkst, dass du kein Harz hast, bewegst du dich anders. Dann machst du Dinge, die normal nicht passieren. Jetzt haben wir unterm Strich von 6 Minuspunkte 3 bekommen, weil wir ohne Harz spielen mussten. Das müssen wir jetzt akzeptieren, wegstecken und daraus lernen. Wir sind immer noch im Rennen!“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, D. Hail, P. Müller, Fritz (6), Brodbeck (3/2), Beck, Weber (3), Weinschenk, Bader (1/1), B. Müller (1/1), Dirr (1), M. Müller (1), Templin (3)

HSG Ermstal siegt souverän gegen Wolfschlugen 2

 

Die Männer 1 konnten vergangenen Samstag einen nie gefährdeten Heimsieg einfahren. Gegen die Reserve aus Wolfschlugen gewann man mit 29:24 und zeigte dabei eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Die HSG ging hochkonzentriert in die Partie und stellte durch Templin und Brodbeck die 2:0 Führung her. Den Anschlusstreffer der Gäste quittierten die Hausherren im Folgenden mit einem 6:0-Lauf. Die Abwehr formte das bekannte Bollwerk und der starke Ellinghaus zwischen den Pfosten schnappte sich, was übrigblieb (8:1 in 13. Min). Doch auch Wolfschlugen fand nun langsam in die Partie und konnte dem Zwischenspurt der Ermstalhandballer ein Ende setzen. Dies wurde auch durch technische Fehler begünstigt, die sich nun vermehrt bei den Hausherren einschlichen. In der 22. Spielminute war der Vorsprung auf 10:7 geschmolzen. Doch Wittenbergs Männer fingen sich und fanden wieder in die Spur. Und spätestens als Lukas Bader im Stile eines Wide-Receivers beim Football einen Konterpass „aus der Luft pflückte“ und sehenswert zum 14:7 vollendete, war die Anfangseuphorie wieder hergestellt. Mit 15:8 ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel wollte man den Gegner keinesfalls zurück ins Spiel bringen und startete erneut sehr fokussiert und eröffnete den zweiten Durchgang durch Brodbeck zum 16:8. Auch im Folgenden leisteten sich die Männer keine Schwächephase im Spiel, weswegen der Vorsprung sich zwischen 5 und 7 Toren einpendelte. Auch der Einsatz des 7. Feldspielers auf Seiten des TSV Wolfschlugen verfehlte die Wirkung gegen stark verteidigende Hausherren. Wittenberg begann früh zu wechseln und die Spielzeit zu verteilen, denn bereits am Dienstag (12.04.) sind die Männer 1 erneut gefordert. Am Ende stand ein nie gefährdeter29:25-Erfolg im vorletzten Heimspiel der Saison zu Buche.

Wittenberg nach dem Spiel: „Die Mentalität und Bereitschaft meiner Jungs hat mir heute gut gefallen – auch spielerisch hatten wir starke Phasen. Diesen Spirit brauchen wir in den letzten Wochen.“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Maisch (1), D. Hail, P. Müller (1), Fritz (5), Brodbeck (8/6), Beck, Weber (1), Bader (4/1), Dirr (2), M. Müller (2), Templin (5)

Nun folgen vier Auswärtsspiele für die Ermstalhandballer, ehe der Saisonabschluss gegen Grabenstetten in der Neuwiesenhalle ansteht. Die erste Aufgabe wird am Dienstag, den 12.04. um 20:30 Uhr in Ebersbach/Bünzwangen zu bewältigen sein, ehe das zweite Aufeinandertreffen mit dem TSV Weilheim auf dem Plan steht. Beim Heimspiel gegen die HSG Eberbsbach/Bünzwangen in der Hinrunde taten sich die Ermstalhandballer lange schwer, konnten a Ende aber siegreich das Feld verlassen. Vor allem physisch sind die Filstaler keinesfalls zu unterschätzen. Daher hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung am Dienstag.

Eure M1

HSG Ermstal vs. TB Neuffen 31:23 (13:14)

 

Am vergangenen Samstag gastierte der TB Neuffen zum Derby in der Neuwiesenhalle gegen die HSG Ermstal. Ohne 7 verletzte oder kranke Spieler, dafür aber mit Verstärkung aus der 2. Mannschaft, startete die HSG schleppend in die Partie. Die Abwehr lies die nötige Aggressivität vermissen und im Angriff scheiterten Brodbeck und Co. oftmals freistehend am Neuffener Torhüter Michael Hartmann. So zeigte die Anzeigetafel nach zehn gespielten Minuten einen Zwischenstand von 4:4. Als Neuffens Kevin Krohmer und der gut aufgelegte Kreisläufer Christian Schmidt mit einem Doppelschlag erhöhten, sah sich HSG-Coach Wittenberg gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Diese zeigte jedoch nur bedingt Wirkung. Bis zur 26. Minute schwankte der Spielstand zwischen einer Ein- bis Drei-Tore-Führung für die Gäste. Dann schlug die Stunde von Alexander Rubitzko im Tor, der gleich zwei 7-Meter in Folge parierte und die HSG so zurück ins Spiel brachte. Lukas Bader erzielte kurz vor Halbzeitpfiff noch den 13:14 Anschlusstreffer.

Nach dieser verkorksten ersten Halbzeit hofften die Zuschauer auf eine bessere zweite Hälfte ihrer Mannschaft. Coach Wittenberg schickte erneut seine Startformation auf die Platte, welche es aber leider nicht schaffte, den Hoffnungen der Fans gerecht zu werden. Zumindest in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit nicht. Bis Minute 45 setzte sich keine der beiden Mannschaften ab. Beim Spielstand von 19:19 starteten die Männer der HSG dann einen Lauf und erzielte fünf Tore in Folge, was einer Vorentscheidung in diesem Derby gleichkam. Der Ball lief vor allem im Angriff nun um Welten besser als in den Minuten zuvor und in der Abwehr konnten vermehrt Bälle erobert werden. Am Ende stand ein verdienter, wenn auch lange gefährdeter, Heimsieg zu Buche. Die HSG Ermstal festigt durch den 31:23 Sieg den Tabellenplatz 2 hinter Bernhausen. Am kommenden Wochenende gastiert die Spielgemeinschaft in Ebersbach beim Tabellensiebten und hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Es spielten:
Maisch, Rubitzko – Hail, Müller, P. (1), Streicher, Fritz (8), Brodbeck (8), Weinschenk (2), Müller, A. (1), Bader (4), Müller, B. (2), Dir (1), Müller, M. (4).

HSG Ermstal siegt im Derby gegen Grabenstetten

 

Die Männer 1 der HSG bezwangen vergangenen Samstag den TSV Grabenstetten mit 26:29. Ein Ergebnis, das aus Sicht der HSG höher hätte ausfallen müssen, deswegen aber nicht minder zufriedenstellend ist, denn beide Punkte sind im Ermstal – wie es geplant war. Was man vom Spielverlauf leider nicht sagen kann.

Die HSG hatte zu Beginn so ihre Schwierigkeiten, speziell in der Defensive. Immer wieder konnte Grabenstetten zu freien Abschlüssen kommen. Offensiv bekam man zu Anfang besser Zugriff auf die Partie. Immer wieder fand der agile Benjamin Müller Lücken in der Abwehr der Höllablitz. Und langsam, aber sicher zogen die Ermstalhandballer etwas davon, bis zum 6:10 in der 16. Minute. Dann folgte der Bruch im Spiel der HSG, so dass Grabenstetten bis zum 10:11 aufschließen und die gut gefüllte Falkensteinhalle zum Kochen bringen konnte. Auch die zwei kurz aufeinanderfolgenden Auszeiten von Wittenberg sollten ihre Wirkung nicht wie gewohnt erzielen. Dennoch gelang es den Ermstalhandballern ein kleines Polster von 3 Toren mit in die Halbzeit zu nehmen – 14:17.

Nach dem Wechsel – und den richtigen Worten von Wittenberg – fand die HSG endlich in die Spur. Und so konnte der Vorsprung bis zur 44. Minute auf 16:24 ausgebaut werden. Beim Zwischenstand von 20:27 in der 52. Minute schien der Drops gelutscht – was leider zur Folge hatte, dass die HSG etwas den Faden verlor und Grabenstetten, welche nun offensiv verteidigten, zu leichten Toren einlud. Diese nahmen die Einladung dankend an und verkürzten den Spielstand bis zum 26:28, ehe „der Blitz“ Michael Müller das Derby per Konter in letzter Sekunde zum 26:29 Endstand beendete.

Wittenberg nach dem Spiel: „Das Derby ist gewonnen. Die letzten 10 Minuten waren aber nichts. Das müssen wir besser zu Ende spielen, dann haben wir noch mehr Grund zur Freude. So bleibt ein fader Beigeschmack.“

Nun geht es Schlag auf Schlag für die HSG. Diesen Samstag kommt schon der TB Neuffen zum nächsten Derby nach Dettingen in die Neuwiesenhalle. Die Mannschaft freut sich schon darauf.

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, D. Hail (2), P. Müller (4), Fritz (3), Brodbeck (7/4), Beck, Weber, Weinschenk (3), Bader, F. Hail (1), B. Müller (5), Dirr (1), M. Müller (3)

HSG kassiert erste Saisonniederlage im Topspiel

 

Nichts wars mit dem Coup in Bernhausen. Nach einem intensiven Spitzenspiel, das seinen Namen absolut verdient hatte, musste sich die HSG Ermstal mit 37:33 geschlagen geben.

Mit gut 50 mitgereisten Fans im Rücken wollten die Ermstalhandballer die Tabellenführung erobern. Doch leider verpasste man den Start gegen die erwartet stark aufspielenden Bernhäuser komplett, was in einem frühen Rückstand mündete (5:1 in 6. Min). Nachdem Maginski sehenswert einen Konter zum möglichen 6:1 verhinderte, glich das einem Weckruf für die Mannschaft, welche es im Folgenden schaffte auf 7:7 in der 12. Minute auszugleichen. Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe, indem aber Bernhausen immer wieder die Nase vorn hatte. Die HSG machte offensiv leider zu viele Fehler, wodurch die Hausherren immer wieder zu schnellen und leichten Toren kamen. Beim Stand von 14:10 (21. Min.) nahm Coach Wittenberg die erste Auszeit, welche auch ihre Wirkung entfaltete. Bis zur Halbzeit konnten die Gäste wieder etwas Boden gut machen, obwohl man leider mit dem Pausenpfiff noch das 18:16 hinnehmen musste.

Leider kam der EK Bernhausen erneut besser aus der Kabine und stellte per Doppelschlag durch Martin Alber die 4-Tore Führung wieder her. In der 40. Minute war der Rückstand gar auf 26:20 angewachsen und die Ermstalhandballer gerieten langsam in Zugzwang. Diese bäumten sich nun gegen die Niederlage und legten defensiv nochmals eine Schippe drauf. In der 46. Minute war man beim Stand von 28:26 wieder in Schlagdistanz und wollte das Ruder vollends rumreißen. Doch es gelang den Ermstalhandballern nicht und Bernhausen konnte sich erneut auf 4 Tore absetzen.

Abermals kämpfte sich die HSG auf 34:32 in der 55. Minute heran doch auch die letzte Hoffnung auf zumindest eine Punkteteilung sollte im Keim erstickt werden. Bernhausen agierte zu clever und zeigte auch in der Schlussphase keine Nerven. Beim Stand von 37:33 mussten sich die Ermstalhandballer dann geschlagen geben und sich zurecht eingestehen, dass Bernhausen an diesem Samstag einfach ein Stückchen besser war.

Coach Wittenberg nach dem Spiel: „Unterm Strich machen wir einfach zu viele Fehler heute. Bernhausen war abgezockter und ist daher auch der verdiente Sieger. Ich mache meinen Jungs keinen Vorwurf, sie haben mit ganzem Herz gekämpft. Wir müssen weiter konzentriert bleiben – es ist immer noch alles möglich!“

Es spielten: Ellinghaus (1), Maginski, Maisch (1), Hail, Fritz (7), Brodbeck (9/1), Beck (1), Weber (2), Weinschenk (1), A. Müller, Bader (6/5), B. Müller (3/2), Dirr, M. Müller (2)

HSG Ermstal mit nächstem Heimsieg

 

Am vergangenen Wochenende siegte die HSG Ermstal vor gut 200 anwesenden Zuschauern gegen den Tabellennachbarn aus Leinfelden/Echterdingen. Obwohl für die Hausherren nicht alles rund lief, konnte man sich am Ende verdient mit 35:27 durchsetzen.

Die Ermstalhandballer fanden stark in die Partie und gingen durch Tore von Brodbeck und Beck mit 2:0 in Führung. Aber auch die Gäste bekamen dann Zugriff aufs Spielgeschehen und glichen direkt wieder aus. Trotzdem gelang es den Hausherren sich langsam etwas abzusetzen (7:4 in 10. Min). Zur Mitte der ersten Halbzeit war der Vorsprung bereits auf 5 Treffer angewachsen, doch dann begann die Defensive leider etwas zu straucheln. Die Folge war, dass die Gäste wieder etwas aufschließen konnten und Wittenberg sich zur ersten Auszeit gezwungen sah (12:9 in 21. Min). Wittenbergs Ansprache hatte weniger taktischen als herausfordernden Charakter und Torchancen wurden im Anschluss auch wieder klarer herausgespielt. Allerdings hatte der Torhüter der Echterdinger einen „Sahnetag“ erwischt, weswegen man nur mit einem 4-Tore Plus in die Halbzeit gehen konnte (17:13).

Nach dem Wechsel wollten sich die Ermstalhandballer weiter Luft verschaffen, doch der Abstand sollte vorerst konstant bleiben. Immer wieder taten sich Lücken in der sonst so starken Defensive der Hausherren auf. Als diese dann in der 38. Minute in Unterzahl gerieten begann sich das Blatt zu wenden, weil erst Robin Brodbeck und dann Bastian Schmauder zum 24:18 trafen. Das Spiel lief langsam nach Plan für Wittenbergs Männer und als wenige Minuten später dann Marco Weinschenk einen Ball erkämpfte und zum 27:20 (48. Min) per Tempogegenstoß traf, glich das einer Vorentscheidung an diesem Abend.

Die Gäste aus Leinfelden/Echterdingen nahmen eine Auszeit und brachten den 7. Feldspieler – was von Michael Müller und in letzter Aktion auch Kevin Maisch dankend angenommen wurde. Das Spiel endete mit einem Leistungsgerechten 35:27 und die Männer feierten ausgiebig mit ihren Fans.

Wittenberg nach dem Spiel: „Ich glaube man kann von einem klassischen Arbeitssieg sprechen, der nicht unbedingt schön war. Wir sind aber weiterhin ungeschlagen und das auch zu Recht!“.

Nun blicken die Ermstalhandballer auf entscheidende Wochen mit zwei schweren Auswärtsspielen. Am Donnerstag gastiert man um 20 Uhr in Neuffen zum ersten Lokalderby der Saison. Und übernächsten Samstag (05.03.) kommt es zum absoluten Gipfeltreffen mit dem ebenfalls ungeschlagenen Tabellenführer EK Bernhausen. Für diese Partie wird der Verein einen Fanbus zur Verfügung stellen – Plätze sind online reservierbar.

Es spielten: Ellinghaus, Maisch (1), P. Müller (3), Fritz (5), Brodbeck (9/5), Beck (3), Weinschenk (4), Bader, B. Müller (2/1), Dirr (2), Schmauder (1), M. Müller (2), Templin (3)

HSG Ermstal mit Kampfsieg gegen TV Altbach

 

Bei der Heimspielpremiere in Bad Urach empfingen die Männer 1 der HSG vergangenen Samstag den TV Altbach. Nach umkämpften 60 Minuten konnten sich die Hausherren mit 23:20 durchsetzen und somit den dritten Heimsieg in Folge verbuchen.

Die Partie begann und schon von der ersten Minute an wurde klar, womit sich die Ermstalhandballer diesen Abend hauptsächlich beschäftigen sollten – ihrer Chancenauswertung. Anstatt in Führung zu gehen, verwarf man vier „100-prozentige“ und geriet folgerichtig ins Hintertreffen (1:3 in 4. Min). Da sich diese Tendenz eher fortsetzte als besser zu werden, fühlte sich Wittenberg in der 11. Minute zur ersten Auszeit genötigt. Doch auch die wachrüttelnden Worte blieben ohne Wirkung. In der 15. Spielminute stand es bereits 2:7 und die Männer suchten weiter ihr Wurfglück. Die HSG versuchte sich über Emotionen in die Partie zu kämpfen und konnte dadurch wieder etwas zu den Gästen aufschließen (5:8 in 21. Min). Doch der Aufwärtstrend wurde leider rasch vom TV Altbach gestoppt. Das Zwischenfazit, beim Stand von 6:12, war auf Seiten der HSG mehr als bedenklich.

Die Halbzeitansprache von Wittenberg hatte es in sich – die Reaktion seiner Mannschaft aber auch. In der Abwehr wurde nun „Beton angerührt“ und offensiv überwand man den Torhüter der Gäste deutlich häufiger. In der 37. Minute stellte Templin den Anschlusstreffer zum 12:13 her und die Ermstalhalle stand erstmals Kopf. Weitere sieben Minuten später war es, nach einem Treffer von Michael Müller und einer Parade vom nun heiß gelaufenen Ellinghaus im Tor Maxi Fritz, der den ersten Ausgleich im Spiel herstellte (14:14).

Alles war angerichtet für die Crunch-Time und die Ermstalhalle wurde mit jeder Minute lauter. Als dann Tobi Beck in der 55. Spielminute die erste Führung der Hausherren an diesem Abend herstellte, versuchten die Gäste ihrerseits aufs Tempo zu drücken. Doch einen (gedanklichen) Schritt schneller als alle Altbacher war Maxi Fritz, der clever einen Pass antizipierte und 10 Sekunden nach Becks Tor auf 21:19 erhöhte. Obwohl die Gäste noch den Anschlusstreffer herstellten, war das Momentum nun klar bei der HSG. Als Benjamin Müller noch den ersten 7-Meter des Abends für die HSG verwandelte, hielt es niemand mehr auf den Sitzen. Die Sirene ertönte dann beim Stand von 23:20 und die Männer tanzten durch die Ermstalhalle.

„Die erste Halbzeit war mit Abstand die schlechteste, die wir als HSG gespielt haben“, resümiert Coach Wittenberg nach Abpfiff. Ich ziehe aber meinen Hut vor diesem couragierten Kampf in der zweiten Halbzeit und der großartigen Unterstützung der Fans! Den Sieg hat sich die Mannschaft wirklich verdient.“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, D. Hail, P. Müller, Fritz (6), Brodbeck (6), Beck (1), Weber, Bader, B. Müller (1/1), Dirr (2), Schmauder, M. Müller (3), Templin (4)

Nächster Sieg für HSG Ermstal

 

Vergangenes Wochenende stand das zweite Heimspiel in Folge auf dem Plan. Wie schon gegen Weilheim tat man sich auch gegen Stuttgart unnötig schwer, konnte aber durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit am Ende als Sieger vom Platz gehen.

Die HSG startete hochmotiviert in die Partie und gab das Tempo vor – wie man sich das vorgestellt hatte. Obwohl man erneut mit technischen Fehlern zu kämpfen hatte, gelang es der HSG sich auf 6:4 (10.) leicht abzusetzen. Danach steigerten sich die Männer und es folgte eine stärkere Phase, in welcher die Ermstalhandballer durch zahlreiche Ballgewinne auf 12:7 (21.Min.) davonziehen konnten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit schlichen sich dann erneut technische Fehler und vermeidbare Gegentore ins Spiel der HSG. Anstatt den Gegner noch vor der Halbzeit auf weitere Distanz zu bringen, brachte man die Gäste aus der Hauptstadt leider wieder ins Spiel. Mit 13:12 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel musste die HSG früh den Ausgleich und im Folgenden auch die erste Führung der Gäste hinnehmen (14:15 in 35. Min). Und wie durch Wittenberg gefordert blieben die Männer ruhig und verfolgten weiter den Spielplan. Kurze Zeit später wechselte die Führung wieder und die HSG fand vollends in die Spur. Abwehr und Torhüter fungierten nun als Einheit und die Ballgewinne konnten in schnelle, einfache Tore umgemünzt werden (21:17 in 46. Min.). Nun kam auch die breite Bank der HSG zum Tragen, denn so konnte das Tempo kontant hochgehalten werden. Auch der Einsatz des 7. Feldspielers auf Seiten der Gäste, konnte die HSG nicht mehr aus dem Konzept bringen. Nach einem Doppelschlag von Fritz zum 27:20 in der 55. Minute war die Partie spätestens entschieden. Am Ende stand ein verdientes 30:23 auf der Anzeigetafel und die Ermstalhandballer tanzten durch die Neuwiesenhalle.

Wittenberg nach dem Spiel: „Wir haben die zwei Punkte und unser Ziel erreicht. Leider haben wir es wieder verpasst, das Spiel früher zu entscheiden. In solchen Momenten müssen wir wacher sein und weniger Fehler machen. Aber ich sehe uns auf einem sehr guten Weg.“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Maisch, D. Hail (1), P. Müller (3), Fritz (5), Brodbeck (6/2), Weber (6/4), Weinschenk, F. Hail (1), B. Müller (1), Dirr, M. Müller (3), Templin (4)

Nächsten Samstag kommt es zum dritten Heimspiel in Folge – diesmal allerdings in der Uracher Ermstalhalle. Die Mannschaft freut sich bereits.

HSG Ermstal mit Heimsieg gegen Weilheim

 

Beim Re-Start in die Saison gewannen die Männer 1 der HSG Ermstal mit 30:27 gegen die Gäste vom TSV Weilheim. Die gut 100 anwesenden Zuschauer sahen ein Spiel, indem sich die Hausherren lange schwertaten, letztlich aber durch eine starke Mentalität die Oberhand behielten.

Zu Spielbeginn merkte man der HSG die lange Pause noch sehr an. Freie Würfe wurden in Reihe vergeben. Doch zumindest defensiv fand man sofort in die Partie, was dazu führte, dass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die HSG Ermstal bekam dann zur Mitte der ersten Halbzeit etwas Oberwasser, als Maginski im Tor stärker wurde und Brodbeck den Ball vorne zum 8:7 (16.Min) einnetze. Doch das Spiel blieb hart umkämpft, die Führung wechselte und konnte erneut zurückerobert werden. Mit 14:13 ging es ohne nennenswerte Vorteile in die Pause.

Doch das Spiel von Wittenbergs Mannen lief noch nicht rund, weswegen man nach Wiederanpfiff 3 Tore in Folge hinnehmen musste. Erneut liefen die Hausherren den Weilheimern hinterher – ähnlich wie in der ersten Halbzeit. Doch Mitte der zweiten Halbzeit bäumten sich die Männer dann gegen den drohenden Spielverlauf: Die Mannschaft peitschte sich mit Unterstützung der Zuschauer gegenseitig nach vorne – während Maisch nun hinten das Tor vernagelte. Von dort an war es reine Willenssache. Und dieser Wille sollte von den Gästen nicht zu brechen sein. Langsam, aber stetig zogen die Ermstalhandballer davon und als dann Templin seinen Gegenspieler sehenswert stehen ließ und kraftvoll zum 29:25 in der 58. Minute traf, war die Begegnung quasi entschieden. Final trennten sich die Mannschaften mit 30:27 – ein hart erkämpfter, aber gerechter Heimsieg.

Wittenberg nach dem Spiel: „Wir haben heute großartige Moral bewiesen. Das Spiel war zäh, aber wir haben nicht aufgegeben und uns dann selbst aus der Misere gezogen. Das war wichtig für uns!“

Es spielten: Ellinghaus, Maginski, Maisch, D. Hail (1), P. Müller (1), Fritz (6), Brodbeck (11/3), Beck (1), Weber (3), Weinschenk, Bader, B. Müller (1), Dirr (1), Templin (5)

HSG Ermstal gewinnt Heimspiel gegen HSG Ebersbach/Bünzwangen

 

Am vergangenen Samstag feierten die Ermstalhandballer den nächsten Sieg in der heimischen Neuwiesenhalle. Zu Gast war die HSG Ebersbach/Bünzwangen, welche mit 35:26 souverän aber glanzlos bezwungen wurde.

Die Hausherren erwischten einen guten Start in die Partie und gingen mit 3:0 in Führung. Besonders der Rückraum, verkörpert durch Templin und Fritz, zeigte sich in Wurflaune. Aber die Gäste kämpften sich in die Begegnung und glichen in der 20. Minute zum 9:9 wieder aus. Wittenberg nahm eine Auszeit und wies seine Männer zurecht, welche zu locker in der Defensive und zu fahrlässig in der Offensiv agierten. Bis zur Pause zogen die Ermstalhandballer das Tempo wieder an. Mit 16:12 ging man verdient in die Pause.

Nach dem Wechsel wollte man vor allem die Abwehr stabilisieren und somit zu einfachen Gegenstoß-Toren kommen, was auch gelingen sollte. Binnen Minuten konnte der Vorsprung auf 25:17 (38. Min) ausgebaut werden. Wenige Aktionen später war es Maxi Fritz, der mit einem gewaltigen Wurf aus 10 Metern zum 28:18 erhöhte. Das Spiel lief nun nach Plan, was Wittenberg dazu veranlasste munter zu rotieren. Obwohl die Gäste hierdurch wieder etwas an die Hausherren herankamen (31:25 in 54.) war der Sieg nicht mehr wirklich gefährdet. Schlussendlich setzte Benny Weber den Schlusspunkt mit einem sehenswerten Rückraumtreffer zum 35:26. Eine positive Nachricht noch zum Schluss: Nach über einem Jahr verletzungsbedingter Pause, kehrte Domi Dirr auf die Platte zurück und trug sich sogleich auch in die Torschützenliste ein.

Wittenberg nach dem Spiel: „Dieser Sieg war wichtig für uns, denn jetzt kommen die Wochen der Wahrheit mit sehr schweren Spielen. Wir müssen weiter konzentriert arbeiten!“

Am kommenden Wochenende sind die Männer vom Ermstal dann beim Tabellendritten in Wolfschlugen gefordert. Anpfiff ist um 17:45 Uhr.

Es spielten: Ellinghaus, Maisch, D. Hail, Fritz (5), Brodbeck (10/6), Beck (1), Weber (4), Weinschenk, Bader, F. Hail (2), B. Müller (2), Dirr (1), Schmauer (4), Templin (6)

HSG Ermstal gewinnt die Schlacht von Echterdingen

Am Samstagabend war die Freude bei den Ermstälern groß, als die Schlusssirene ertönte. Nach einem langen und harten Kampf stand ein 27:31-Erfolg zu Buche, welcher allerdings höher hätte ausfallen können.

Die Ermstalhandballer starteten hochmotiviert in die Partie gegen den bis dato Tabellenzweiten (hatten sie doch eine Rechnung aus dem Vorjahr zu begleichen) und gingen durch Fritz und B. Müller direkt mit 0:2 in Führung. Da die Defensive inklusive Maisch sofort auf Betriebstemperatur war, konnte man den Vorsprung sogleich auch weiter ausbauen (3:6 in 9. Min). Leider vergab man infolgedessen mehrfach die Chance noch weiter davonziehen, weshalb die Gastgeber wieder aufschließen und ausgleichen konnten (9:9 in 18. Min). Eine Auszeit von Wittenberg (20. Min) und wichtige Paraden von Maisch im Tor brachten die Männer dann wieder auf Kurs, sodass man sich bis zur Halbzeit auf 13:17 absetzen konnte. 

In der Pause hatten anscheinend beide Teams beschlossen, dass dieses Spiel nur durch eine sehr harte Abwehrarbeit zu gewinnen sei, denn die Gangart wurde nun merklich robuster. Nichts desto trotz legte die HSG Ermstal vor und führte in der 39. Spielminute mit 15:20. Als die Hausherren nochmals etwas heran kamen (20:23 in 48. Min) zeigte sich dann der Kampfeswille der Gäste, verkörpert durch die Gebrüder Müller: Benjamin Müller mit einem cleveren Ballgewinn inklusive Assist für seinen Bruder Michael im Konter. Im Anschluss nochmal Michael Müller, dann Brodbeck mit Köpfchen und abschließend Benjamin Müller mit seinem 6. verwandelten 7-Meter brachten die Ermstalhandballer wieder in die Spur (21:27 in 51. Min).

Doch das große Zittern kam in der Schlussphase. Einige Spieler auf beiden Seiten waren bereits angeschlagen oder spielunfähig und das Spiel dadurch sehr zerfahren. Dennoch gelang es immer wieder freie Chancen zu erspielen, die nun aber nicht mehr von den Gästen in Tore verwandelt werden konnten. Beim Stand von 26:28 in der 57. Minute war das Spiel wieder auf der Kippe. Doch die Ermstalhandballer stemmten sich mit allem Willen gegen einen Punktverlust und trafen drei Mal in Folge – das Spiel war entschieden. Auch der letzte Treffer der Hausherren sollte daran nichts mehr ändern. Entstand 27:31.

Torwart Maisch nach dem Spiel: „Es ist ein bisschen frustrierend, dass wir uns immer wie Chamäleons der Leistung des Gegners anpassen. Wir hätten den Deckel heute früher drauf machen können.“

Coach Wittenberg zur Leistung: „Wir haben heute Kampfgeist gezeigt und verdient gewonnen. Aber wir gehen auch viel zu fahrlässig mit unseren Chancen um. Daran werden wir arbeiten müssen!“

Es spielten: Maginski, Maisch, D. Hail, P. Müller (1), Fritz (6), Brodbeck (3), Weber (3), Weinschenk (1), Bader, F. Hail (2), B. Müller (6/6), Schmauder (1), M. Müller (6), Templin (2)

HSG Ermstal mit Remis im Topspiel gegen Bernhausen

Vergangenen Samstag stand das Spitzenspiel der Bezirksliga Esslingen Teck an. Zu Gast war der ungeschlagene Tabellenführer aus Bernhausen. Nach 60 Minuten voller Spannung und Kampf trennten sich die Teams mit 28:28 unentschieden.

Die Ermstalhandballer starteten vor gut besuchtem Haus und voller Motivation in die Partie und konnten sogleich durch starke Abwehrarbeit mit 2:0 vorlegen. Dies wurde von den Gästen allerdings umgehend wieder egalisiert. Wie zuvor erwartet entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem mal die HSG und mal Bernhausen die Nase vorn hatte. Beim Stand von 14:14 gelang es den Gästen dann erneut etwas davon zu ziehen, was in einem 16:18 Pausenstand mündete. In dieser fand Coach Wittenberg offensichtlich die richtigen Worte.

Nach dem Wechsel konnte der Rückstand binnen 70 Sekunden ausgeglichen werden, was aber leider nicht dazu führte, dass die HSG einen Lauf startete. Im Gegenteil wurde der Tabellenführer, angeführt vom überragenden Martin Alber, nun immer stärker. Die Folge: Die Hausherren gerieten erneut ins Hintertreffen – und das obwohl Kevin Maisch im Tor nun langsam richtig warm wurde. In der 40. Minute meldete Wittenberg Gesprächsbedarf, doch die HSG blieb weiterhin fahrlässig im Umgang mit ihren Torchancen. Die Gäste zogen folgerichtig weiter davon - auf 21:24 in der 46. Spielminute. Die HSG verteidigte hart, konnte sich aber offensiv nicht belohnen, weswegen der Abstand konstant blieb.

Bis in die letzten 10 Minuten hinein, als Kevin Maisch im Tor begann selbiges endgültig zu vernageln. Ball um Ball werte er sehenswert ab, weswegen den Ermstälern, 4 Minuten vor dem Ende, der Ausgleich gelang und diese infolgedessen sogar wieder eine Führung herstellen konnten (28:27 in 58. Min). Bernhausen wehrte sich widerum gegen die drohende Niederlage und schaffte erneut den Ausgleich  – in der Neuwiesenhalle saß niemand mehr auf seinem Platz.

In einem dramatischen Ende blieb den Ermstälern dann der letzte Angriff, welcher allerdings sehr stark verteidigt wurde. Schlussendlich trennten sich die Teams mit 28:28 Unentschieden.

Wittenberg nach dem Spiel: „Meine Jungs haben heute alles gegeben, das hat man gesehen. Am Ende sind wir glücklich über den Punkt, obwohl wir natürlich gern gewonnen hätten. An dieser Stelle möchte ich die fantastische Kulisse der Neuwiesenhalle hervorheben. Nur getragen von unseren Fans war diese Aufholjagd gegen so einen starken Gegner noch möglich.“

Es spielten: Maginski (1), Maisch (1), D. Hail (2), P. Müller, Fritz (3), Brodbeck (6), Beck (1), Weinschenk, Bader (1), B. Müller (10/9), Schmauder (1), M. Müller, Templin (2)

Am nächsten Samstag sind die Männer 1 bei der HSG Leinfelden/Echterdingen gefordert. Hier ist noch eine offene Rechnung aus der Vorsaison zu begleichen.

HSG Ermstal mit erstem Sieg in Altbach

Am vergangenen Samstag gastierte die M1 der HSG beim TV Altbach. Vor dem Spiel wurden die Ziele klar definiert: Ein Sieg sollte her und das möglichst nach attraktivem, tempobestimmenden Spiel. Das Ziel wurde zumindest teilweise erfüllt:

Die HSG kam schwer in die Begegnung und lag nach einer Minute bereits 2:0 zurück. Aber die Mannschaft fing sich und begann damit, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. In der 10. Minute konnte erstmals eine Führung hergestellt werden, als Maxi Fritz die Kugel humorlos in den Winkel nagelte. Die HSG war nun im Spiel, denn offensiv lief der Ball flüssig und Brodbeck fand immer wieder Lücken in der Abwehr der Gastgeber. Allerdings ließ die Defensivarbeit etwas zu wünschen übrig. Halbzeitstand 16:20

Nach dem Wechsel wollte man schnell „den Deckel drauf machen“ und weiter davon ziehen, was auch gelang. Der ins Tor gekommene K. Maisch machte seine Aufgabe hervorragend und vernagelte die Kiste, was die Männer der HSG weiter beflügelte. Obwohl man zwischenzeitlich wieder in eine Art Leistungstief fiel, konnte am Ende ein ungefährdeter 33:24-Sieg eingefahren werden.

Wittenberg nach dem Spiel: „Wir konnten einen guten Erfolg einfahren, aber ich glaube nicht, dass der Knoten bei uns jetzt geplatzt ist. Da geht noch was!“

Es spielten: Maginski, Maisch, D. Hail (1), P. Müller (3), Fritz (5), Brodbeck (6), Beck (1), Weinschenk (1), Bader (1), F. Hail (3), B. Müller (7/4), Schmauder (1), M. Müller (2), Templin (2)